Menschliche Tiere und das Mysterium KI
Nur noch ein paar mal schlafen bis zu den Feiertagen – dann bietet sich die Gelegenheit, eine Pause einzulegen und frische Energie zu tanken nach einem ereignisreichen Jahr. Die Planung der FMX 2026 ist in vollem Gange und wir freuen uns, die ersten Programmpunkte ankündigen zu können – inklusive einer Präsentation über Jugendliche, die sich transformieren in „Woodwalkers 2“.
Auch der Konferenzteil zum diesjährigen Motto THE ROAD AHEAD nimmt langsam Gestalt an. Ein Thema wird dabei im Fokus stehen: KI. Die Technologie ist nun nicht mehr neu, eine Vielzahl von Tools konkurriert auf dem Markt miteinander, und die Experten wissen inzwischen viel mehr über die Fähigkeiten und Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz. Die FMX lädt Vordenker zum Thema ein, die ihre Erfahrungen und Schlussfolgerungen teilen. Weiter unten mehr dazu.
Im FMX Forum herrscht eine gute Dynamik, Partner buchen Slots, um die Konferenz mit ihrem Fachwissen zu bereichern – das wertvollste Geschenk für alle, die sich für Animation, VFX und digitale Medienproduktion interessieren.

Wie man Schauspieler in Tiere verwandelt:
Die VFX in „Woodwalkers 2“
Max Riess, VFX-Supervisor bei Pixomondo (PXO), gewährt seinem Publikum einen Blick hinter die Kulissen der erfolgreichen Filmreihe „Woodwalkers“. Er konzentriert sich dabei auf den mit Spannung erwarteten zweiten Film und verrät, wie Visual-Effects-Artists menschliche Schauspieler in Tiere verwandelt haben.
Von der frühen Konzeptentwicklung über die Arbeit am Set bis hin zum finalen Rendering: Hier geht es um alle Techniken, mit denen reale und digitale Elemente nahtlos miteinander verschmolzen wurden, und darum, wie das Team authentisches Tierverhalten eingefangen und fotorealistische Transformationen geschaffen hat, die echt wirken und emotional berühren.
Können Computer Kunst erschaffen?
Lektionen aus der Kunstgeschichte
Können KI-Algorithmen Kunst erschaffen und als Künstler betrachtet werden? Dr. Aaron Hertzmann, leitender Wissenschaftler bei Adobe Research, wird darüber sprechen, inwiefern die Entwicklung neuronaler Netz-Algorithmen zur Schaffung von Kunst vergleichbar ist mit der Entwicklung früherer künstlerischer Technologien wie Ölmalerei, Fotografie und traditioneller Computergrafik.
Er argumentiert, dass Kunst ein soziales Phänomen ist und es deshalb äußerst unwahrscheinlich sein dürfte, dass wir KI-Algorithmen in absehbarer Zukunft als Künstler betrachten werden. Allerdings werden sie die Art und Weise, wie wir Kunst schaffen und verstehen, verändern – zum Guten wie zum Schlechten.
Warum jede Tech-Panik gleich aussieht
(und was tatsächlich als Nächstes passiert)
Larry Cutler hat mehrfach beobachtet, wie die Animationsbranche wegen „arbeitsplatzvernichtender“ Technologien in Panik geriet. Nun sieht er im Zusammenhang mit KI dasselbe Muster wiederkehren.
Larry hat bei Pixar und DreamWorks gearbeitet und ist nun CTO des mit 10 Emmy Awards ausgezeichneten Baobab Studios, für das er seit Jahren KI-gesteuerte Charaktersysteme entwickelt hat. Davon ausgehend wird er aufschlüsseln, warum diese Panikreaktionen einem vorhersehbaren Muster folgen, und was dieses Muster über die tatsächliche Entwicklung aussagt.