Roland Emmerich feiert 30 Jahre „Independence Day“ bei der FMX

Stuttgart, 4. März 2026. Die FMX freut sich, bei ihrer 30. Ausgabe einen ganz besonderen Gast begrüßen zu dürfen:Der international renommierte Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Roland Emmerich kehrt in seine Heimatstadt Stuttgart zurück, um den 30. Geburtstag seines Blockbusters „Independence Day“ zu feiern.

Der Film wurde 1997 bei der 69. Oscar-Verleihung mit dem Oscar® für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet. Er kombinierte den groß angelegten Einsatz von Miniaturen, Practical Creatures und Explosionen, Cloud Tanks und frühes digitales Compositing. „Independence Day“ hat neue Maßstäbe gesetzt, was große Leinwandspektakel angeht, und den Einsatz visueller Effekte in unzähligen nachfolgenden Produktionen beeinflusst.

In einer Jubiläums-Session mit dem Journalisten Ian Failes von „befores & afters“ wird Roland Emmerich über seine Karriere als Filmemacher reflektieren, bislang unbekannte Geschichten zur Entstehung von „Independence Day“ erzählen und die bedeutende Rolle des Films in der Geschichte der visuellen Effekte diskutieren.

Der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Roland Emmerich am Set. © Reiner Bajo

Spektakuläre Blockbuster und einfühlsame Dramen

Roland Emmerichs Filme haben weltweit mehr als 4 Milliarden Dollar eingespielt, was ihn zu einem der umsatzstärksten Regisseure macht und zum kommerziell erfolgreichsten deutschen Filmemacher aller Zeiten. Zu seinen Filmen gehören Blockbuster wie „Stargate“ (1994), „Independence Day“ (1996), „Godzilla“ (1998), „The Day After Tomorrow“ (2004), „2012“ (2009), „White House Down“ (2013) und „Moonfall“ (2022).

Roland Emmerich führt auch Regie bei persönlicheren Projekten wie „Anonymous“ (2011) und „Stonewall“ (2015). Er engagiert sich zudem in der Förderung der nächsten Generation aufstrebender Filmemacher. Dem Oscar®- und Golden Globe®-Nominierten Tim Fehlbaum zum Beispiel hat er als Executive Producer bei „Hell“ (2011) und „Tides/The Colony“ (2021) unter die Arme gegriffen. Auch die Karrieren der Regisseure Oliver Hermanus und Marco Kreuzpaintner hat Roland Emmerich maßgeblich unterstützt.

Zuletzt hat Roland Emmerich als Regisseur und Produzent „Those About To Die“ (2024) in Szene gesetzt, ein episches Seriendrama, das in der komplexen und korrupten Welt spektakulärer Gladiatorenkämpfe im alten Rom spielt.

Der Mechanical Effects Supervisor Joe Viskocil bereitet eine Szene für „Independence Day“ vor. © Twentieth Century Fox

Size Does Matter

Roland Emmerichs Karriere begann in seiner deutschen Heimat an der Hochschule für Fernsehen und Film München: Sein erster Film, ein Studierenden-Projekt mit dem Titel „Das Arche Noah Prinzip“ (1984), wurde im Wettbewerb der Berlinale gezeigt.

„Size does matter“ („Größe zählt“), war der Slogan von „Godzilla“, und Roland Emmerich dachte beim Filmemachen immer so groß wie möglich: Er verfolgte konsequent sein Ziel, ging nach Hollywood und verwirklichte seinen deutsch-amerikanischen Traum. Zusammen mit seiner Schwester, der Produzentin Ute Emmerich, gründete er 1985 Centropolis Entertainment. Unter diesem Banner liefert Roland Emmerich weiterhin spektakuläre Filme, die sowohl das Auge als auch den Geist herausfordern.

Roland Emmerich wurde 1997 in der Sparte „Regie“ in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) aufgenommen. Als Würdigung seines Lebenswerks als Produzent erhielt er 2017 den ersten Carl Laemmle Produzentenpreis. Im Januar 2020 verlieh ihm die Visual Effects Society (VES) bei ihrer jährlichen Gala in Hollywood den renommierten Visionary Award.